Gäste - 2010

Massimo Lo Iacono kommt aus Palermo. Er hat als Waldorflehrer in Italien und als Mathematik-Lehrer in einer Schule in Equador gearbeitet. Hier bei uns will er vor allem Deutsch lernen und das macht er wirklich ungemein fleiszig.



Sachi Urata ist Japanerin und hat uns eine Anfrage zur Mitarbeit geschickt, auf der ein hübsches Mädchen im Kimono zu sehen ist, das zu ihren Fähigkeiten das Schlachten von Hühnern und den Umgang mit Kreis- und Kettensäge zählt. Das hat uns doch neugierig gemacht. Geschlachtet hat sie bei uns noch niemanden, aber schon ein tolles, japanisches Essen zubereitet.




Emiko Higashida kam vor sechs Jahren aus Nara in Japan zu einem workcamp zu uns und seither versuchen wir, den Kontakt zueinander nicht zu verlieren. Jetzt hat sie tatsächlich Zeit und Geld gefunden, um noch einmal für eine Woche kommen zu können, bevor sie ihre neue Arbeitsstelle in einem Hotel antritt. Neben der groszen Freude, sie wiederzusehen, hat sie uns Agyo und Ungyo mitgebracht, die normalerweise als Schutz vor buddhistischen Tempeln zu finden sind und nun in unserem Gemeinschaftsraum einen wachsamen Blick auf die Kooperative haben.
Emiko hat einen Traum. Sie möchte eines Tages in ihrem Heimatort Nara ein eigenes kleines Gästehaus betreiben. Das wird sie schaffen.




Jennifer Smerald ist zu uns geflüchtet, weil es es auf dem Hof, auf dem sie ursprünglich wwoofen wollte, nicht ganz mit "rechten Dingen" zuging.
Jennie studiert in Manchester Deutsch und Englisch, sie lacht gerne und viel und hat uns bereits mit einem exquisiten Schokoladenkuchen erfreut.




Elena Thiessen ist geboren in Moskau und lebt sein 14 Jahren in Deutschland. Sie studiert in Greifswald Physik und möchte hier bei uns vor allem auf den Baustellen helfen.



Johann Speer ist in Hamburg geboren, lebt aber seit vielen Jahren mit seinen Eltern in Minnesota. Die körperliche Arbeit in der Landwirtschaft und auf unserer Baustelle war für Johann in den ersten Tagen sehr anstrengend, aber mittlerweile kommt er gut damit zurecht. Zu Hause in den USA hat er hinter dem Haus einen Garten in dem er zum Entsetzen seiner Eltern nun auch gerne eine Kuh halten möchte.



Tsung-Yueh Lin macht uns viel Freude, weil er einen schönen, intelligenten Humor hat und sehr aufmerksam seine Umwelt und Mitmenschen beobachtet. William hat auch aus Taiwan zu uns gefunden, wo er Schiffsbau studiert.



Po-Yu Wen Ihr englischer Name ist Jessica, ist zum ersten Mal in Europa. Sie kommt aus Taiwan und möchte gerne irgendwann in der Zukunft einmal in Deutschland Wirtschaftswissenschaften studieren. Sie hat hier beim Schlachten unserer Kuh "Feh" mitgeholfen und ist noch immer sehr beeindruckt davon.



Hui-YaoLin, die wir zum Glück einfach Liea nennen dürfen, kommt aus Taiwan zu uns, wo sie Innenarchitektur studiert. Gemeinsam mit ihren beiden taiwanesischen Kollegen hat sie für uns eine unvergeszliche Suppe gekocht.



Adrian Nowak ist vor kurzem 18 Jahre alt geworden und kommt aus Thüringen. Er hatte uns schon vorgewarnt, dasz er ein absolut toller Hecht ist, von dessen Fähigkeiten wir in jeder Hinsicht profitieren werden.
Sympathisch ist er auf jeden Fall und so sind wir froh, dasz wir ihn trotz seiner vielen Talente zu uns eingeladen haben.



Johanna Luncke hat gerade ihr Abitur an der Waldorfschule in Nürtingen gemacht und will nun praktische Erfahrungen im Leben sammeln. Bevor sie im Herbst für einige Monate nach Neuseeland geht, hilft sie uns in der Landwirtschaft. Nebenbei strickt sie fleiszig Socken.



Alfredo Pagliano ist aus Domodossola, Nord-Italien, zu uns gekommen, auf der Suche nach neuen Ehrfahrungen und um sein verrostetes Deutsch zu trainieren. Er liebt es, seine Tage hier zwischen Spitzhacken und Gedichten zu verbringen. Durch eine Bergwanderung ist er in der Kooperative als "Sherpa" berühmt geworden, aber seitdem macht Ihn der Anblick eines Rucksacks nervös.



Lucie Dvorakova ist mit ihren Eltern und einem Transporter für Brieftauben bei uns angereist. Wie viele unserer tschechischen Bekannten geht sie in Pardubice zur Schule. Sie möchte Reiseleiterin werden und versucht hier, ihre Schüchternheit ein wenig abzulegen.



Uli will sich von seinem Leben in der Kommune Ökolea ein wenig ausruhen und besucht zur Zeit andere Gemeinschaften in Deutschland. Er tut dies zu Fusz und wird begleitet von seiner Labrador-Hündin Emma. Wir sind froh, dasz Uli nicht nachts wandert, denn seine Hündin hat nachts fürchterliche Angst und wird ihn sicher nicht beschützen.



Johanna Scheuer hat gerade glücklich ihr Abitur hinter sich gebracht und möchte ab dem Winter einen europäischen Freiwilligendienst auf dem Balkan machen. In der Zwischenzeit tummelt sie sich bei uns.



Sophie Sorin lebt in Vertou in Frankreich. Sie spricht natürlich Französisch, aber auch Spanisch, Englisch, Portugiesisch, Holländisch und ein wenig Deutsch, das sie hier weiter verbessern möchte.




Ruta Bagotyriute kommt aus Vilnius in Litauen. Sie war dort zeitweise Mitarbeiterin in einer "Youth Line", wo sie andere Menschen bei ihren Problemen beraten hat. Sie tanzt seit ihrer Kindheit Ballett, geht gerne in's Theater, spielt ein bisschen Klavier, liest viel und schaut sich am liebsten europäische Filme an. Im Herbst wird sie ein Studium in Konstanz beginnen und so ist jetzt eine ihrer wichtigsten Aufgaben, ihr Deutsch zu verbessern.



Cayley Pater hat acht Monate lang in Österreich als Englischlehrerin gearbeitet und möchte uns jetzt gerne bei der Gartenarbeit helfen. Cayley spricht Englisch, Deutsch, Spanisch, Hindi/Urdu und ein bisschen Persisch. Dasz sie aus Chapel Hill, North Carolina, kommt, hat uns neugierig gemacht und tatsächlich: mit Alexander Pearce, der vor vier Jahren unser Gast war, hat sie gemeinsam einen Deutschkurs an der Uni besucht.



Darya Kashtanova studiert in Ufa, Russland..
Sie spielt Volleyball und Federball, schwimmt und fährt gerne Rad. In Dürnau möchte sie interessante Menschen kennenlernen und eine lustige Zeit verbringen.



Natalya Bychkovskaya studiert wie ihre Freundin Darya in Ufa.
Sie mag wandern und radfahren. In ihren Ferien wollte sie gerne etwas sinnvolles arbeiten, dabei auch eine andere Kultur kennenlernen und ihr Deutsch verbessern. So ist sie zu uns gekommen.



Manuel Neise "Mein Name ist Manuel, ich bin 19 Jahre alt.
Ich bin zur Zeit bei der Kooperative Dürnau und helfe hier mit, ich wohne in Deutschland, in Gotha, das in Thüringen liegt. Zurzeit besuche ich das Gymnasium in der 11 Klasse. Ich interessiere mich für Fussball, Fechten, höre gerne Musik und ich bin gerne am Computer, natürlich mache ich auch gerne Partys mit meinen Freunden."



Russell Vant for the first 24 years, seven months, one week, three days, and eight hours of his life Russell Vant called New Zealand home. Then he bought a one way ticket to Kuala Lumpur. Over the next five months, during which time he travelled around Malaysia and Thailand, he became a little confused as to what ‘home’ really meant, but experienced amazing clarity with respect to many other things. Much of this clarity was a direct result of spending the last two of those five months meditating at a Buddhist monastery in the south of Thailand. Now, having flown from Kuala Lumpur to Germany on the day he turned 25, Russell finds himself once more questioning the meaning of ‘home’, this time as he finds himself surrounded by the amazing, beautiful, welcoming people at Kooperative Dürnau.



Peter Rowan hat von Cushendall in Nord Irland zu uns gefunden. Er studiert in Glasgow Electronic und Electrical Engineering. Für seine Universität spielt er Gaelic Football, eine irische Sportart. Wie gut er Fuszball spielt, hat er bereits auf unserer alljährlichen Dürnauer Dorfolympiade bewiesen. Peter hat einen so tollen irischen Akzent, dasz allein das Zuhören schon Freude macht, auch wenn wir nicht immer so ganz richtig verstehen, was er eigentlich gesagt hat.




San Lee studiert in ihrem Heimatland Taiwan Ökonomie. San hat sieben Jahre lang Klavier gespielt, ist Mitglied in einem Literaturclub, hat in Taiwan an Hilfsprojekten für behinderte Menschen mitgearbeitet und sie übt sich in Tai Chi. Ausgerüstet mit Gesichtsschutz, Hut, langen Arm- und Beinbedeckungen versucht sie hier bei uns der Sonne und ihrer bräunenden Kraft zu entkommen. Das ist ein bisschen schwierig für sie und für uns mitunter etwas irritierend.



Yu-Hsiang LUO "I'm from Taiwan and I'm still studying traditional Chinese medicine in university. This is my final summer vacation, and I'm glad to have a chance to come here for doing and experiencing farm work and country lifestyle. I wish that the peaceful view and harmony will always keep in my mind."



Fanar Basheir "Ich bin 19 Jahre alt und komme aus dem Irak. Meine Hobbies sind Schwimmen, Radfahren und Basketball. Nach der Schule will ich Zahnärztin werden. Ich mag die Nacht und die Sterne sehr gerne, aber auch die Sonne. Ich spreche Arabisch, Englisch und Deutsch. Ich lache sehr viel und denke, das ist gut für die Gesundheit. Hier in Dürnau habe ich viele gute Freunde gefunden."



Mayrna Basheir "Ich bin die Zwillingsschwester von Fanar und komme auch aus dem Irak.
Ich mag Schmetterlinge und Delphine sehr gerne. Am meisten Spass macht mir hier in Dürnau das Gras sensen."



Sigfrid Beck und Germar Lüll haben wir anläszlich des Dürnauer Johannifestes kennengelernt, auf dem sie uns mit ihrer Feuerkunst erfreut haben.
Was bei ihrer Vorstellung so spielend einfach aussieht, ist in Wirklichkeit furchtbar schwierig und wurde jahrelang geübt. Sigi, der auch einige Jahre lang chinesische Selbstverteidung und Stock- und Waffenkampf gelernt hat, arbeitet hauptberuflich als Landschaftsgärtner. Genau wie Germar, der gelernter Koch ist, möchte er die Feuerkunst gerne zu seiner Haupttätigkeit ausweiten. Wer mehr wissen oder die beiden gerne engagieren möchte, kann sich auf ihren websites informieren.



Tara Radan Aleksich ist 19 Jahre alt, lebt in London und kommt ursprünglich aus dem ehemaligen Jugoslawien. Sie muszte schon reichlich Regen, Kälte und ungewohnte Arbeiten hier aushalten und hat dabei eine Art, sich still aber stur durch alles hindurch zu beissen, die uns gefällt. Über sich selber schreibt Tara: "The most important thing in my life is my family: they are my backbone. The happiest time of the year for me is July and August when I am in Trebinje spending my summer with my dad's side of me family. One of my most precious memories during this time is sleeping under a blanket of shootings stars, just meters from the sea, high up on a large, flat rock."




Christine Fink kommt aus der Nähe von Memmingen und war auf der Suche nach einem Praktikumsplatz in einer Schreinerei, als sie im Internet auf uns traf. Jetzt erlebt sie uns auch schon ganz real, hat das Gefühl, genau den richtigen Ort gefunden zu haben und freut sich, hier etwas lernen zu dürfen.



Yu-Hsiang LUO "I'm from Taiwan and I'm still studying traditional Chinese medicine in university. This is my final summer vacation, and I'm glad to have a chance to come here for doing and experiencing farm work and country lifestyle. I wish that the peaceful view and harmony will always keep in my mind."



Pilar Las Malo "Ich komme aus Pamplona in Spanien und bin von Beruf Verkäuferin. Ich bin in Deutschland in einem workcamp, weil ich Deutsch lerne und es verbessern möchte. Ich bin dankbar, dass ich hier sein darf. In meiner Freizeit mag ich tanzen, lesen, spazieren gehen und mittags Siesta halten."



Dirka und Fleurke suchen eine nette Gemeinschaft, in der sie leben und arbeiten können. Naja, Dirka jedenfalls möchte auch arbeiten. Fleurke übt noch, längere Strecken zu laufen, ohne zu fallen. Sie kann ganz toll laut und wütend weinen und in der nächsten Sekunde schon wieder mindestens genauso toll vor Freude strahlen.



Imanol kommt aus dem Baskenland, Spanien, zu uns.
Im nächsten Jahr möchte er organischen Landbau studieren und besucht zur Zeit verschiedene Höfe, um Erfahrungen zu sammeln.
Er hat schon kräftig bei der ersten Heuernte mitgeholfen und für uns Tortilla gekocht.



Ich bin Mathias aus Frankreich. Ich habe als Aktienhändler in einer Bank gearbeitet, aber die durchlöchten Socken während des Skandals verloren. Seit die Bank meine Villa und meinen BMW beschlagnahmt hat, fahre ich durch Europa mit meinem Fahrrad und meinem Zelt. Es macht mir jetzt viel Spass die einfachen Sachen wieder zu entdecken, wie z. B. Schubkarre fahren. Ich freue mich auch sehr, andere Leute zu treffen und ein opulentes Essen mit ihnen zu teilen. Es ist immer schwer für mich, die Aktienkurse an der Börse nicht weiter zu verfolgen, aber ich habe bemerkt, dass der Wetterbericht wichtiger ist.




Hallo! Ich bin Lisa aus Frankreich. Ich reise mit meinem Fahrrad herum, um all die Gemüse, die in Europa existieren, zu treffen. Die, die sehr merkwürdig sind, gefallen mir am besten. Auf meinem Weg möchte ich auch viele Tiere kennenlernen um sie besser zu verstehen. Hier in Dürnau habe ich nette Kühe getroffen und das erste Mal gemolken. Schöne Erfahrung! Meine Hände fühlen sich besser in der Erde und meine Augen lieben die Landschaft. Deshalb fühle ich mich gut in Garten, Wiese und Acker!




Abby Huber has come from New York City and Connecticut to spend time in Germany and learn more of the language. She likes the German people because they are warm and orderly. She thinks New Yorkers are great, too, but very different. Abby may stay in Germany for a year or so to be an English instructor and eat a lot of the pastries.



Charlotte Kirchler hat schon viel von der Welt gesehen und nun auch kurz einen Blick auf uns geworfen. Im Schnelldurchgang hat sie unseren Wäschekeller aufgeräumt, den Blumengarten in Ordnung gebracht, in der Landwirtschaft geholfen, nebenbei gekocht, gespült und von ihren Erlebnissen in manch einer Gemeinschaft erzählt.



Corinna Garcilazo hat in ihrem Heimatland Argentinien als Ergotherapeutin gearbeitet und möchte sich nun am liebsten in Ottersberg zur Kunsttherapeutin ausbilden lassen. Sie spricht schon sehr gut Deutsch, reist gerne und findet es spannend zu entdecken, was in den Beziehungen zwischen einzelnen Menschen webt und west.



Frederic Saint-Lois ist Franzose und in Paris geboren, auch wenn er seine Wurzeln in der Südsee hat. Seinen Vater in Guadelupe besucht er regelmäszig dort.
Er interessiert sich für Recycling-Bauwerke und hat auf diesem Gebiet nicht nur eine Menge Erfahrung, sondern es gibt im Facebook auch etwas davon zu sehen.




Phillip Böhmer besuchte die Waldorfschule in Weimar, von der er eine Auszeit brauchte.
Er hat ein Praktikum in der Schreinerei absolviert, wobei sein Verständnis für handwerkliche Dinge angenehm aufgefallen ist. Schade eigentlich, dass er schon zurück musste, wo er sich gerade eingelebt hat.



Simon Schwägerl ist aus Rot an der Rot zu uns gestoszen. Er kann in kürzester Zeit ganz hervorragende Torten machen, aber auch genauso schnell mal einen Balken absägen, der ihn stört.  Ob beim Stall ausmisten, beim Heizungsbau oder Mauern hochziehen - er ist am liebsten dort, wo es richtig zur Sache geht. 







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