| Sommer-Workcamp 2001 | |
| Wie geplant kamen zu unserem diesjährigen workcamp Menschen aus Spanien, Polen, Ungarn und England, um vier Wochen ihrer Zeit mit uns gemeinsam zu verbringen. Ungeplant war das Ausbleiben des jungen Mannes aus Weissrussland, der sich zwar auf die Reise begeben hat, aber nie bei uns ankam, wie auch der Besuch von Mireia aus Spanien, die sich anfangs den workcamp-Aktivitäten anschloss, dann unter Rolfs Anteilnahme ihre Liebe zum Klettern entdeckte. |
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Anwalt, Hotelier, Biologe, Lehrer, Wirtschafter... bei diesen Berufsaussichten kam der Begriff vom "schwarzen Gold" in der Landwirtschaft bisher höchstens theoretsich vor, und der lebendige Zusammenhang solchen Goldes zu den Nahrungsmitteln, die mensch auf dem Tisch vorfindet, blieb unseren Gästen erst einmal völlig im Verborgenen. Nach einer Woche Arbeit in der Landwirtschaft, zwischen Kompost umsetzen, Ställe ausmisten, und den Mist wiederum als Kompost aufsetzen, ging dann den meisten doch ein Licht auf, was es mit "diesem ganzen Mist" wohl auf sich hat. Nebenbei Beeren ernten, Brot backen, Kühe melken, Schafe pferchen, Lämmer füttern - das waren bei, im Gegensatz zum Vorjahr, schönstem Wetter - für unsere Gäste viele neue Eindrücke und interessante Erfahrungen. |
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Da durften auch die Insignien des Heldentums, Blasen an den Händen, Aufschürfungen, Sonnenbrand, überdimensionale Insektenstiche und Erschöpfungszustände nicht fehlen. Im Gegenteil, diese oder ein dringendes Duschbedürfnis nach dem Essen konnten immerhin zu einem spülfreien Abend verhelfen, solange der Rest der Truppe nicht meuterte. | |
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Das eigentliche Hauptprojekt, das Anlegen der Gartenwege nämlich, was im letzten Jahr aufgrund des schlechten Wetters nicht angegangen werden konnte, wurde dann aber doch zu einer Belastungsprobe für Alle. Bei Temperaturen um die 30 Grad Erde ausheben, Beton anmischen, Steine transportieren, den Aushub mit der Schubkarre wegfahren - das muss man motivieren können, zuerst für sich selber und dann auch noch für unsere Gäste. "Ihr seid ja total verrückt"...tönte es von Fernando. "Da hat er nicht ganz unrecht"...beschlossen wir, und so haben wir zum Ende des diesjährigen workcamps einen guten Anfang gesetzt für das nächstjährige. |